Donnerstag, 18. August 2016

Willkommen zurück

Kaum zu fassen; die dritte Woche zurück in der Schweiz und unser Alltag hat einen neuen Rhythmus angenommen. Die Uhr scheint schneller zu drehen, der Terminkalender ist bereits wieder gefüllt und plötzlich sind wir wieder für alle erreichbar. Damit nichts vergessen geht, hängt in unserem neuen Zuhause an unserem neuen magnetischen Kühlschrank eine to-do Liste. Beeindruckend, wie schnell diese abgearbeitet und im gleichen Moment erweitert wird. Ganz erfreulich hingegen, sind die Köstlichkeiten hinter der Tür des Kühlschranks. In diesem Moment ist er gefüllt mit so vielen Leckereien... Christian ist zurück in seinem Käseparadies.
Nachdem unsere Freunde und die Familie eine super cooles Überraschungsfest organisierten, schliefen wir ab der ersten Nacht bereits in unserer neuen Wohnung. Die letzten Tag waren wir an Effizienz kaum zu übertreffen: Die neue Wohnung ist eingerichtet, der Sitzplatz sommertauglich, die Autos neu eingelöst, Versicherungen abgeschlossen, neue Konten eröffnet, Hochzeitsvorbereitungen getroffen, Bewerbungen geschrieben, Freunde und Familie besucht, Fotoalbum erstellt, den Kühlschrank gefüllt, gewaschen, geputzt,...und Geld verdient. Christian hat diesen Montag bei seiner alten Stelle wieder angefangen und Fabienne übt sich als Hausfrau bis zur ersten Stellvertretung.
Unser neuer, alter Wohnfleck erscheint uns als einer der schönsten der Welt. In diesem Moment blicke ich auf den See und sehe die Kühe auf der Weide grasen. Um sie herum sind saftige grüne Apfelbäume, an denen wohl die knackigsten Äpfel der Welt wachsen. In unserem kleinen aber feinen Gemüsegarten wachsen Salate, Tomaten, Kräuter, Bohnen, usw. und einmal kurz abwaschen reicht aus bevor man das Gemüse zubereitet. Das Bad mit nur einem Menschen zu teilen, das Toilettenpapier in die Toilettenschüssel zu schmeissen und eine grosse Dusche mit 24 Stunden warmen Wasser zu haben, ist Luxus pur.
Die Zeit während dem Reisen, war aufregend, anders, einzigartig, Nerven raubend,...ein wahres Abenteuer. Die Stabilität, die Regeln, die Sicherheit, das Vorhersehbare…, erlauben es in der Schweiz „gefahrlos“ zu leben, doch ab und zu wünschen wir uns für die Schweiz etwas Würze und Freiheit! Oder ist es untragbar ein Auto auf der Strasse zuzulassen, das einige Rostbeulen hat!? ;-)

Sehnsüchtig erwarten wir unseren Pfüdi zurück. Voraussichtlich fahren wir am 29. August nach Basel und lösen das Auto aus….wir freuen uns schon unseren Reisekompanen in der Schweiz willkommen zu heissen ;-)

Kommentare:

  1. Erstmal willkommen zurück!
    Wieso Patrol auslösen? Gibts so viel dran zu tun? :)

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    1. Saluti Dahl. Nee, natürlich ist die Auslösung aus dem Hafen gemeint. Mit dem Patrol ist alles in bester Ordnung und wir freuen ums seit einer Woche, ihn in der Schweiz wieder bewegen zu können. Yeppie

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